eLearning Chirurgie

Prof. Germer, Univ. Klinik Würzburg

Upper-GIT

September 15, 2011admin0

Magen-CA_Therapie

September 11, 2011admin0

Therapiestrategie

Der entscheidende Schritt in der Behandlung des Magenkarzinoms, der die Gesamtprognose am stärksten beeinflusst, ist die chirurgische Therapie. Das Ziel ist immer eine RO-Resektion zu erreichen, also eine Resektion makroskopisch und mikroskopisch im Gesunden, ohne das Tumorreste im Körper verbleiben.

Ergänzt wird die Gastrektomie durch eine Entfernung aller Lymphknoten, die den Magen direkt umgeben (D1-Segment) und den Lymphknoten entlang des Truncus coeliacus, der A. hepatica und der A. lienalis (D2-Segment).

In Japan wird standardmäßig eine erweiterte Lymphadenektomie durchgeführt, die das Kompartiment DIII unfasst. Dies wird durch die Tatsache begünstigt, dass bei asiatischen Patienten das viscerale Fett nicht so ausgeprägt ist. Dadurch wird dieser Schritt technisch einfacher.

Eine Metastasierung in die paraaortalen und mesenterialen Lymphknoten (D3-Segment) wird als Fernmetastasierung gewertet, eine Mitresektion dieser Lymphknoten bietet für die Patienten keine Vorteil im Gesamtüberleben, erhöht aber die Morbidität des Eingriffs.

Risikobewertung

Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation ist neben der Resektabilität des Tumors auch die Operabilität des Patienten, also die funktionelle Operabilität. Patienten mit einem Magenkarzinom sind nicht selten unter- bzw. fehlernährt, was entscheidenden Einfluss auf das postoperative Outcome und die Entwicklung beispielsweise einer Anastomoseninsuffizienz hat. Auch die generelle Leistungsfähigkeit und die Komorbiditäten eines Patienten müssen dabei berücksichtigt werden.

Multimodale Therapiekonzepte

Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren (uT3/uT4) kann eine neoadjuvante Chemotherapie eine Tumorverkleinerung im Sinne eines „Downsizing“ und „Downstaging“ erreichen und die Chanchen auf eine R0-Resektion erhöhen. Üblicherweise wird nach Abschluss einer solchen vorgeschalteten Chemotherapie eine Re-staging-Untersuchung durchgeführt, die das Ansprechen des Tumors auf die Behandlung zeigen kann. Auch bei gutem Ansprechen ist die nachfolgende Resektion obligat, da der seltene Fall einer complete response nur am vollständigen Präparat histologisch durch den Pathologen beurteilt werden kann.

Chirurgische Resektion

Die Lokalisation und der histologische Typ nach Laurén hat Einfluss auf die Wahl des Operationsverfahren, ebenso die TNM-Kategorie. AEG-II-Tumoren der Kardia werden transhiatal erweitert operiert, wobei der komplette Magen und eine distale Ösophagusmanschette reseziert wird.

Beim eigentlichen Magenkarzinom wird standardmäßig eine Gastrektomie durchgeführt. Nur bei intestinalen Tumoren, die sehr weit distal liegen kann unter Berücksichtigung eines ausreichenden Sicherheitsabstand eine subtotale oder 4/5 Magenresektion durchgeführt werden. Einen Einfluss auf das Gesamtüberleben hat dies nicht, die Lebensqualität ist aber nach einer subtotalen Mangenresektion deutlich besser.1

Obligater Bestandteil jeder Gastrektomie beim Magenkarzinom ist eine Omentektomie, also Entfernung des großen Netzes, welches seinen entwicklungsgeschichtlichen Ursprung ja am Magen hat. Auch eine Bursektomie wird durchgeführt, die Resektion der Bursa omentalis auf dem Pankreasoberrand.

Transhiatal erweiterte Gastrektomie bei AEG II-Tumor

Gastrektomie mit Omentektomie, Bursektomie und DII-Lymphadenektomie

Gastrektomie mit Omentektomie, Bursektomie und DII-Lymphadenektomie

Subtotale Gastrektomie bei distal lokalisierten intestinalen Tumoren

Lymphadenektomie

Eine systematische DII-Lymphadenektomie umfasst die Mitentfernung aller perigastrischen Lymphknoten und die Lymphknoten um den Truncus coeliacus, die A. hepatica und die A. lienalis. In der Regel können dabei mehr als 25 Lymphknoten entfernt und histologisch untersucht werden. Um im abschließenden Tumorstaging die Angabe „pN0“ machen zu können, sollten mindestens 16 regionäre Lymphknoten untersucht und als tumorfrei klassifizier worden sein. Die Splenektomie gehört standardmäßig nicht zum Resektionsumfang.2

Rekonstruktion

Die Rekonstruktion der Nahrungspassage erfolgt durch Hochzug einer Dünndarmschlinge. Eine besser Schluckfunktion und Lebensqualität erfahren Patienten, wenn man eine Dopplung der Dünndarmschlinge anlegt, einen sog. Pouch. Intrathorakal ist die Anlage eines Pouches jedoch nicht durchführbar, so dass dieses Verfahren bei AEG-II-Tumoren nicht zur Verfügung steht.
Sollte der Patient funktionell nicht operabel sein, ist die Durchführung einer definitiven Radiochemotherpie in potientiell kurativer Absicht möglich, ansonsten ist die perioperative Chemotherapie, also vor und nach der Operation das Standardvorgehen für fortgeschritte Tumoren. Eine präoperative Radiochemotherapie hat keinen Stellenwert in der Therapie des Magenkarzinoms.

Ausmaß der DII-Lymphadenektomie

Magenfrühkarzinom

Beim Magenfrühkarzinom wird nur die Mukosa bzw. Submukosa infiltriert. Die Japanische Klassifikation unterscheidet dabei einen erhabenen, flachen oder eingesenkten Typ.
Aufgrund der ausgeprägten lymphatischen Versorgung der Submukosa steigt bei einem Fortschreiten der Infiltration von der Mukosa in die Submukosa die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen von Lymphknotenmetastasen von 4-5% auf 22%.
Ein Magenfrühkarzinom kann mittels endoskopischer Resektion behandelt werden, wenn es folgende Kriterien erfüllt:

  • Läsionen von <2 cm beim erhabenen Typ
  • Läsionen von <1cm beim flachen Typ
  • Keine makroskopische Ulzeration
  • Histologischer Differenzierungsgrad gut oder mäßig (G1/G2)
  • Invasion begrenzt auf die Mukosa

Diese Resektion sollte an einem Zentrum mit viel Erfahrung bei dieser Behandlung durchgeführt werden. Die Resektion sollte dabei als En-bloc-Resektion erfolgen, die eine komplette histologische Beurteilung auch der Ränder des Befundes erlaubt.





Literaturangaben

  1. Bozzetti F, Marubini E, Bonfanti G, Miceli R, Piano C, Gennari L. Subtotal versus total gastrectomy for gastric cancer: five-year survival rates in a multicenter randomized Italian trial. Italian Gastrointestinal Tumor Study Group. Ann Surg. 1999 Aug;230(2):170-8. PMID: 10450730.
  2. Siewert JR, Böttcher K, Roder JD, Busch R, Hermanek P, Meyer HJ. Prognostic relevance of systematic lymph node dissection in gastric carcinoma. German Gastric Carcinoma Study Group. Br J Surg. 1993 Aug;80(8):1015-8. PMID: 8402053.

Magenkarzinom

September 10, 2011admin0

Einleitung

Im Gegensatz zu asiatischen Ländern, allen voran Japan, nimmt die Inzidienz des Magenkarzinoms in Westeuropa eher ab.

Dennoch gehört es mit Rang 5 bei den Männern und Rang 6 bei den Frauen zu den häufigeren Krebserkrankungen. Nicht zuletzt wegen der immer noch unbefriedigenden Gesamtprogonose mit einer 5-Jahresüberlebensrate von 20-30% ist es aber weiterhin einer der häufigsten malginombedingten Todesursachen. Die Therapiestrategie basiert heute auf einem multimodalen Konzept, in dem der Viszeralchirurgie eine entscheidende Rolle zukommt.

In Japan ist die Inzidenz des Magenkarzinoms etwa um den Faktor 5 höher als in der westlichen Welt.
Dies hat dazu geführt, dass in Japan sehr gute Screeningprogramme verfügbar sind, die vor allem Frühformen eines Magenkarzinoms sicher entdeckten können. Daher ist auch die Inzidenz der Magenfrühkarzinome in Japan deutliche höher.

Hierzulande würde sich ein Screeningprogramm auf Grund der deutlich niedrigeren Inzidenz nicht sinnvoll umsetzen lassen und wird von der S3-Leitlinie auch nicht empfohlen.

Einteilung des Magenkarzinoms

Lokalisation

Nach der Lokalisation lassen sich Magenkarzinome des distalen Drittels, des mittleren Drittels und des proximalen Drittels unterscheiden. Letztere zeigen eine steigende Inzidenz, meist sind die Karzinome jedoch im Antrumbereich lokalisiert. Die Adenokarzinome des ösophagogastralen Übergangs werden nach der AEG-Klassifikation in distale Ösophaguskarzinome (AEG I), Kardiakarzinome (AEG II) und subkardiale Karzinome (AEG III) eingeteilt. Dies hat bei der Wahl des Operationsverfahren entscheidende Auswirkung auf das Resektionsausmaß. AEG III-Tumoren erfordern eine Gastrektomie, AEG II-Tumore eine transhiatal erweiterte Gatrektomie und AEG-I-Befunde eine Ösopagusresektion.

Makroskopie

Aufgrund des makroskopischen Eindrucks kann das Magenkarzinom nach der Klassifikation von Borrmann in 4 Typen unterschieden werden, die aber klinisch eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Intestinaler Typ

Diffuser Typ

Histologie

Wichtiger ist die histologische Einteilung der Tumore. Die WHO sieht eine Einteilung in 8 verschiedene Typen vor, wobei die Adenokarzinom den überwiegenden Hauptanteil ausmachen.
Die Klassifikation nach Laurén geht auf das Jahr 1965 zurück1. Sie sieht eine Einteilung in die beiden histologischen Haupttypen des Magenkarzinoms vor, den intestinalen Typ und den diffusen Typ

Intestinaler Typ

Der intestinale Typ ist makroskopisch in der Regel gut begrenzt, wächst eher kontinuierlich und zeigt unter dem Mikroskop ein drüsenartig differenziertes Bild, das an intestinale Schleimhaut erinnert. Da diese Form bei bestimmten Altersgruppen und Regionen häufiger vorkommt, wird sie auch epidemische Form genannt.

Diffuser Typ

Da dieser Typ eher von genetischen Faktoren als von den Lebensumständen beeinflusst wird, wird er auch als endemischer Typ bezeichnet. Er ist makroskopisch schlechter abzugrenzen und wächst histologisch diffus mit weit verstreuten Tumorzellen. Durch die diffuse Ausbreitung lässt sich vom makroskopischen Aspekt nicht sicher auf die Tumorränder schließen, daher ist beim diffusen Typ ein größerer Sicherheitsabstand einzuhalten.

Differenzierung

Schließlich lassen sich Magenkarzinome auch nach der Differenzierzung in 4 Typen einteilen von G1=gut differenziert über G2=mäßig und G3=schlecht bis zu G4=entdifferenziert.

Ätiologie

Risikofaktoren für die Entstehung eines Magenkarzinoms sind eine chronische Besiedelung mit Helicobacter pylori, eine chronisch atrophe Gastritis vom Typ A, ein hoher Nitrigehalt in der Nahrung (mit der Magensäure entstehen Nitrosamine), ein Magengeschwür oder ein voroperierter Magen (Magenstumpfkarzinom bei Z.n. BII-Resektion).

Die Vermutung, bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten die Entstehung eines Magenkarzinoms begünstigen, werden durch die Beobachtung japanischer Emigranten unterstützt. Wenn diese westliche Ernährungsgewohnheiten annehmen, sinkt die Inzidenz drastisch ab. Bleiben sie allerdings auch in ihrer neuen Heimat beim gewohnten Ernährungsstil, bleibt die Inzidenz unverändert hoch.

Eine seltene Präkanzerose stellt der Morbus Ménétrier da, eine sog. Riesenfaltengastritis, bei der häufig eine begleitende Besiedlung mit HP zu finden ist und die in 10% der Fälle zum Magenkarzinom fortschreitet.

Helicobacter pylori





Ulcuskrankheit

September 8, 2011admin0

Einleitung

Bis in die 1970er Jahre wurden chirurgische Eingriffe zur Behandlung von Magen- und Duodenalulcera häufig durchgeführt. Seit der Einführung wirksamer Medikamente zur Unterdrückung der Magensäure und der Entdeckung des Bakteriums Helicobacter pylori durch die beiden Australier Barry Marshall und John Robin Warren ging diese Form der Chirurgie drastisch zurück.

„Ohne H.P. oder Schädigung durch NSAR kein Ulcus“

Sie stellt heute nur noch eine Therapiealternative bei Nichtansprechen der medikamentösen Therapie dar. Für Ihre Entdeckung und der Beschreibung der Pathomechanismen, die bei einer Helicobacter-Besiedelung die Entstehung einer Gastritis und von Ulcera begünstigt, wurden sie 2005 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Das als „Schwarz’es Dictum“ bekannt gewordene Postulat: „Ohne Säure kein Ulcus“ (Karl Schwarz, 1910) hatte lange seine Gültigkeit behalten. Heute kann man eher feststellen: „Ohne H.P. oder Schädigung durch NSAR kein Ulcus“ (Günter J. Krejs, Graz, 2000)

John Robin Warren & Barry Marshall

Ätiologie

Der wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung eines Ulcus ist die einen Besiedelung mit Helicobacter pylori. Ein Ulcus, also ein Schleimhautdefekt über die Muskularis mucosae bis in tiefere Wandschichten, entsteht durch die Dysbalance von aggressiven und schleimhautprotekiven Faktoren. Der schädigenden Wirkung der Magensäure und des Pepsins steht die sog. Mukosabarriere gegenüber, die im wesentlichen aus der Schleimschicht besteht, die über dem Epithel des Magens liegt und der Sekretion aus Bikarbonat besteht. Durch die Besiedlung mit Helicobacter wird die Epithelfunktion gestört und die Barriere gegen die schädigende Wirkung der Säure bricht zusammen. Das Risiko ein Ulcus zu entwickeln ist für Patienten mit Helicobacter bis zu 10fach höher.

H.pylori durchbricht die Schleimschicht des Magens und setzt sich auf der Oberfläche der Epithelzellen fest

Durch Spaltung von Harnstoff durch das Enzym Urease entsteht Ammoniak, welches die Salzsäure neutralisiert und das Bakterium dadurch schützt

Es folgt die Proliferation und Migration, was schließlich zum infektiösen Fokus führt

Das Ulcus wird durch Zerstörung der Mukosa, Entzündungs und Absterben der Mukosazellen erzeugt
Dass die Ulcusentstehung aber ein multifaktorielles Geschehen ist, wird deutlich, wenn man sich die hohe Durchseuchung der Bevölkerung mit Helciobacter vor Augen führt. Die Prävalenz der Helicobacter-Besiedelung dürfte bei 30-60% liegen, die der Ulcuskrankheit aber nur bei etwa 2 %.

Die Säureproduktion findet im Magen hauptsächlich im Antrum statt. Verantwortlich dafür sind die Belegzellen, die über eine Protonenpumpe für eine Anreichung des Magens mit H+-Ionen und Absenkung des PH-Wertes sorgen. Stimuliert werden die Belegzellen durch Gastrin und direkt durch Äste des Nervus vagus. Aber auch Histamin kann die Belegzellen zur Säureproduktion anregen.

Lokalisation

Ulcus ventriculi

Typischerweise sind Magenulcera an der kleinen Kurvatur lokalisiert, am Übergang vom Korpus zum Antrum des Magens. Prinzipiell muss jeden Magenulcera histologisch abgeklärt werden und zwar durch Biopsien aus dem Ulcusgrund und dem Rand des Ulcus, da sich ein ulceriertes Magenkarzinom dahinter verbergen könnte.

Besonders verdächtig sind dabei atypisch lokalisierte Geschwüre. Nach ihrer Lokalisation lassen sich 3 verschiedene Typen nach Johnson unterscheiden. Das kleinkurvaturseitige Ulcus in loco typico (Johnson I), die Kombination von Ulcus duodeni und Ulcus ventriculi (Johnson II) und präpylorische Ulcera (Johson III). Ulcera im Fundus des Magens sind sehr selten und sprechen für eine antrumartige Veränderung der dortigen Schleimhaut.

Ulcus duodeni

Im Vergleich zum Magenulcus tritt das Duodenalulcus wesentlich häufiger auf. Meist ist es im Bulbus duodeni lokalisiert, also dem Bereich unmittelbar nach dem Pylorus. Weiter distal gelegene Ulcera im Duodenum können wegweisend sein für ein Zollinger-Ellison-Syndrom.

Dabei wird durch einen Gastrin-produzierenden Tumor, der meist im Pankreas oder Duodenum lokalisiert ist, die Magensäureproduktion massiv angeregt. Kombiniert ist diese Hyperazidität mit atypisch lokalisierten Duodenalulcera. Zur Diangostik dient neben den Standardverfahren die Bestimmung des Gastrin-Serumwertes.

Einteilung nach Johnson




Oberer Gastrointestinaltrakt

August 1, 2011admin0

Die Standarddiagnostik des oberen Gastrointestinaltraktes ist die Endoskopie. Mit ihr lässt sich die Speiseröhre, der Magen und ein Großteil des Duodenums beurteilen.

Neben dem makroskopischen Aspekt kann mittels Biopsie auch eine Aussage über die histologische Beschaffenheit einer Läsionen getroffen werden.

Szirrhöser Tumor

Peptisches Ulkus

Forrest-1a-Blutung

Ösophagitis °II

Ösophagitis °II

Barrett-Ösophagus

Barrett-Ösophagus

Plattenepithel-CA

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung vom Albertinen-Krankenhaus in Hamburg

Anatomische Grundlagen

Krankhaftes Übergewicht wird mehr und mehr zum globalen Problem.
Wirkungsvolle chirurgische Eingriffe stehen zur Verfügung…

Ösopahgus-CA

Das Ösophaguskarzinom ist eine Herausforderung für den erfahrenen Viszeralchirurgen. Die Therapie ist heute in multimodale Konzepte mit neoadjuvanter Behandlung eingebunden, trotzdem ist die radikale chirurgische Resektion der wichtigste Schritt in der Behandlung des Ösophaguskarzinom.

Es existieren zwei Haupt-Typen: Das Plattenepithel- und das Adeno-Karzinom. Letzteres zeigt eine steigende Inzidienz. Die Ursachen der beiden Typen sind ebenso verschieden wie die Komorbiditäten, die Patienten zusammen mit dieser Erkrankung typischerweise aufweisen.

Essentiell für eine leitliniengerechte Therapie mit optimalen Outcome ist neben der exakten Stadienbestimmung des Tumors auch die Risikoabschätzung für den Patienten. Zum Staging werden neben Endoskopie auch der endoskopisch gestützte Ultraschall, die CT und in Ausnahmefällen auch die PET-CT eingesetzt.

Schlüssel zum Erfolg und zur optimalen Prognose für den Patienten ist die radikale Resektion mit systematischer Lymphadenektomie.
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magen-CA
GERD
Ulcus

Achalasie

Divertikel

Perforation

Verätzung








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Kerstin
(Donnerstag, Mai 17. 2012 02:33 PM)
Großartig! Eignet sich gerade super zur Vorbereitung aufs Staatsexamen, weil es einem hier gelingt den Überblick zu behalten!
Matthias Janssen
(Sonntag, Mai 6. 2012 02:34 PM)
Hervorragend! Vor Allem zur StEx-Vorbereitung :P
Danke!
Kät
(Sonntag, Mai 6. 2012 10:50 AM)
Vielen Dank für diese tolle Seite!
Dank der übersichtlichen Gliederung und den klar zusammengestellten Fakten konnte ich nochmal die wichtigsten Sachen innerhalb kurzer Zeit wiederholen.Klasse!
S.H.
(Montag, Apr 30. 2012 07:43 AM)
…nur eine Anmerkung zur Ulkus-Seite: “die Hauptproduktion der Säure findet im Antrum statt” ist etwas verwirrend, finden sich die Belegzellen doch in Korpus und Fundus und nur die G-Zellen im Antrum….
S.H.
(Montag, Apr 30. 2012 07:40 AM)
Lieber Herr Wierlemann,
die Seite ist genial!! Vielen herzlichen Dank, besonders der Abschnitt zum Rektum-CA ist eine reiche Quelle an Informationen!!!

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