eLearning Chirurgie

Prof. Germer, Univ. Klinik Würzburg

Magenkarzinom_Symptomatik_Diagnostik

September 10, 2011admin0

Symptomatik

Das völlige Fehlen von Frühsymptomen macht ein rechtzeitiges Erkennen eines Magenkarzinoms enorm schwer. Frühe Formen sind daher die Ausnahme und meist Zufallsbefunde. Unspezifische Oberbauchschmerzen sollten daher differentialdiagnostisch auch immer mittels Endoskopie abgeklärt werden, die eine hohe Sensitivität für das Erkennen eines Magenkarzinoms aufweist.
Patienten mit einem oder mehreren der folgenden Alarmsymptome im klinischen Zusammenhang mit einem V. a. Ösophagus- oder Magenkarzinom sollten zu einer frühzeitigen Endoskopie mit Entnahme von Biopsien überwiesen werden:

  • Dysphagie
  • rezidivierendes Erbrechen
  • Inappetenz
  • Gewichtsverlust
  • Gastrointestinale Blutung

AEG-Klassifikation

Die Adenokarzinome des ösophagogastralen Übergangs werden nach der AEG-Klassifikation in distale Ösophaguskarzinome (AEG I), Kardiakarzinome (AEG II) und subkardiale Karzinome (AEG III) eingeteilt. Dies hat bei der Wahl des Operationsverfahren entscheidende Auswirkung auf das Resektionsausmaß. AEG III-Tumoren erfordern eine Gastrektomie, AEG II-Tumore eine transhiatal erweiterte Gatrektomie und AEG-I-Befunde eine Ösopagusresektion.

Diagnostik

Endoskopie

Die Untersuchungsmethode der Wahl ist die Endoskopie. Sie erlaubt eine makroskopische und histologische Diagnosestellung sowie eine sichere Lokalisation des Befundes. Durch die Ergänzung durch die endoskopische Ultraschalluntersuchung kann eine lokale Ausbreitungsdiagnostik erfolgen. Schwerer zu beurteilen ist in der Endosonografie die regionale Lymphknotenmetastasierung.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung vom Albertinen-Krankenhaus in Hamburg

Exophytisch wachsender Tumor

Szirrhöser Tumor

Sonografie

Die perkutane Sonografie des Halses kann beim Magenkarzinom bei klinischem Verdacht auf eine Lymphknotenmetastasierung erfolgen und sollte bei AEG-Tumoren ergänzend zum Staging eingesetzt werden. An der Einmündung des ductus cephalicus in die Vena subclavia kann eine Lymphknotenmetastasierung vorliegen, man spricht vom sog. Virchow-Lymphknoten.

CT Abdomen mit Magen-CA

PET-CT (TAUSCHEN !!!!)

Computertomografie

Die Ausbreitungsdiagnostik wird durch eine Computertomografie des Thorax und des Abdomens ermöglicht. Mit dieser Untersuchung lassen sich heutzutage auch Aussagen über die Lymphknotenmetastasierung treffen. Eine Metastasierung bis in die paraaortalen und mesenterialen Lymphknoten, das sog. DIII-Segment wird dabei prognostisch wie eine Fernmetastase gewertet.

Bei speziellen Fragestellung kann eine PET-CT zum Ausschluss von Lymphknotenmetastasen herangezogen werden, dies ist aber den AEG-Tumoren vorbehalten und hat beim Magen-Ca keinen routinemäßigen Stellenwert.

Staging-Laparoskopie

Die Metastasierung eines Magenkarzinoms kann neben hämatogenen und lymphogenen Wegen auch per continuitatem als Pertitonealkarzinose auftreten. Diese ist insbesondere wenn sie noch in begrenztem Ausmaß vorliegt, auf CT-Bildern nur schwer zu erkennen. Für das therapeutische Vorgehen hat das Vorliegen einer Peritonealkarzinose aber eine entscheidende Bedeutung. Eine kurative Resektion ist dann nicht mehr möglich und dem Patienten kann in aller Regel eine Laparotomie erspart werden. Palliative Resektion sollten beim Magenkarzinom nicht durchgeführt werden, es sei denn, eine therapierefraktäre Obstruktion oder Blutung zwingt dazu. Um eine Peritonealkarzinose vor einer Gastrektomie auszuschließen, kann eine Staging-Laparoskopie durchgeführt werden. Hierbei lassen sich auch eventuell zuvor übersehene Lebermetastasen entdecken und eine Spülzytologie entnehmen. Falls hier maligne Zellen gefunden werden, korreliert das mit einer schlechteren Prognose, ändert aber nicht das therapeutische Vorgehen.

Es gibt keine Evidenz für einen Nutzen der Bestimmung von Tumormarkern. Viele verschiedene Studien untersuchten die Bedeutung verschiedener Marker, von den bekannten Markern CEA, Ca19 – 9 und Ca72 – 4 bis hin zu neueren Markern, die auch Hinweise auf den Tumormetabolismus oder pathophysiologische Veränderungen des Magens im Rahmen der Karzinogenese (Pepsinogen) erlauben sollten. Für alle diese Marker muss festgestellt werden, dass die berichtete Sensitivität und Spezifität für die Primärdiagnostik nicht ausreicht, sie sind daher als Screening oder Staging-Mittel ungeeignet.

Breischluck-Untersuchungen sind für das Staging von Tumoren des Magens oder ösophagogastralen Übergangs nicht geeignet. Die Fragen der Höhenlokalisation des Tumors kann durch Endoskopie und CT-Rekonstruktionstechniken hinreichend beantwortet werden.

Interessieren Sie sich für die aktuellen Diagnostik- und Therapiestandards beim Magenkarzinoms? Dann lesen Sie doch mal die S3-Leitlinie.

S3-Leitlinie

Ösophagusdivertikel

August 28, 2011admin0

Entstehung

Bei Divertikeln handelt es sich um Ausstülpungen eines Hohlorgans. Man kann dabei die echten Divertikel von den falschen unterscheiden. Bei den echten Divertikeln sind alle Wandschichten, also auch die Muskularis des Hohlorgans betroffen. Bei falschen Divertikeln stülpt sich lediglich die Mukosa durch eine präformierte Lücke in der Muskularis. Im Ösophagus kommen sowohl echte als auch falsche Divertikel vor. Weiter unterscheiden kann man die Divertikel des Ösophagus hinsichtlich ihrer Entstehung in Pulsions- und Traktionsdiverkel. Funktionelle Divertikel gibt es auch, als vorübergehend bestehende Aussacken, die z.B. durch einen Spasmus verursacht werden.

Die Pulsionsdivertikel werden durch den Druck des Ösophagus durch präformierte Muskellücken oder direkt durch die Muskulatur gepresst. Oberhalb des oberen und unteren Ösophagussphinkters ist der Druck am größten und damit das Auftreten dieser Divertikel am wahrscheinlichsten. Die Lücke zwischen m. constrictor pharyngis und M. cricopharyngeus bildet im Hypopharynx das sog. Kilian-Dreieck. Hier kann sich bei einer Öffnungsstörung des oberen Ösophagussphinkters das Zenker-Divertikel bilden. Meistens geschieht dies zur linken Seite. Oberhalb des Zwerchfells kann es zu epihrenischen Divertikeln kommen, auch diese sind meiste Pulsionsdivertikel.

Ein echtes Divertikel ist das Traktionsdivertikel, das meist in der Höhe der Trachealbifurkation anzutreffen ist. Ging man früher davon aus, das Vernarbungen z.B. nach Pneumonien verantwortlich für die Entstehung dieser Divertikeln ist, vermutet man heute eher embryonale Gewebebrücken, die persistieren und bei Längenwachstum von Ösophagus und Trachea zu einer Verziehung und zur Ausbildung des Traktionsdivertikel führen.

Die Zenker-Divertikel können nach der Einteilung von Brombart in vier Stadien eingeteilt werden. Eine Operationsindikation besteht allerdings unabhängig vom Stadium der Erkrankung, da entsprechend der Pathophysiologie von einem Fortschreiten und Größenzunahme auszugehen ist.

 

Symptomatik

Das Leitsymptom ist auch hier wie bei anderen Erkrankungen des Ösophagus die Dysphagie. Später kann es zu Regurgitaionen und Erbrechen kommen. Ein wichtiger anamnestischer Hinweis ist die Frage nach der Qualität des Erbrochenen, ist es sauer, ist es bereits mit Magensäure in Kontakt getreten.

Bei Erbrechen von unverdauter Nahrung sollte immer an ein Divertikel gedacht werden, in dem die Speise retiniert worden ein könnte. Weitere Symptome sind Halitosis, also Mundgeruch, ein Globusgefühl und Odynophagie, schmerzhaftes Schlucken bedingt durch Entzündungen im Divertikel.

Diagnostik

Die eindeutige Klinik und Anamnese liefert die entscheidenden Hinweise, die apparative Diagnostik bestätigt die Diagnose. Methode der Wahl ist dabei die Kontrastmittelschluck-Untersuchung, bei der unter Durchleuchtung eine Barium-haltige Flüssigkeit geschluckt wird, die zum Einen das Divertikel sichtbar macht, zum Anderen aber auch sehr gut den funktionellen Ablauf des Schluckaktes abbildet.

Die Endoskopie kann unterstützend veranlasst werden, allerdings kann hier ein Divertikel auch übersehen werden.

Insbesondere bei den epiphrenischen Pulsionsdivertikeln sollte die Pathogenese mittels Manometrie weiter abgeklärt werden, da es sich um eine Folge einer bislang unerkannten Achalasie handeln kann.







Bildsequenz von Wikimedia Commons, Urheber: Bernd Brägelmann

Therapie

Die Operationsindikation besteht beim Zenkerdivertikel in jedem Fall, unabhängig vom Stadium. Traktionsdivertikel verursachen meistens keine Beschwerden. Bei epihrenischen Divertikeln sollte in jedem Fall die zu Grunde liegende Motilitätsstörung mit behandelt werden.

Zenker-Divertikel lassen sich in einer offenen Operation abtragen, diese wird meist mit einem Klammernahtgerät durchgeführt. Obligater Bestandteil ist dabei die Myotomie, da ansonsten die ursächliche Hochdruckzone nicht beseitigt wird und ein Rezidiv droht. Alternativ dazu kann eine transorale Schwellenspaltung durchgeführt werden. Dabei wird der nach oben gerichtete Steg zwischen Divertikel und Ösophagus mit einem Klammernahtgerät durchtrennt. Zwar wird so das Divertikel nicht entfernt, die Retention von Nahrungsbestandteilen oder Tabletten dennoch wirkungsvoll beseitigt.

Epiphrenische Divertikel lassen sich über einen transhiatalen Zugang laparoskopische abtragen. Bestandteil der Operation ist dann neben der transhiatalen Divertikulektomie auch immer eine Myotomie nach Heller. Dadurch wird entsprechend der Myotomie am oberen Ösophagussphinkter die zu Grunde liegende Hochdruckzone beseitigt und das Auftreten eines Rezidivs verhindert. Da nach der Myotomie die Ösophaguswand nur noch aus dem hauchdünnen Mukosaschlauch besteht, sollte obligat auch eine Fundplastik nach Thal oder Dor folgen. Dabei wir der entstandene Defekt mit einer Manschette gedeckt, die aus dem Magenfundus gebildet wird. Dies dient auch als wirkungsvoller Schutz gegen den ansonsten auftretenden Reflux von Mageninhalt.

Myotomie zur Beseitigung der Hochdruckzone

Abtragung des Divertikels mit einem Klammernahtgerät

Anamnese & Klinik

August 5, 2011admin0

Symptomatik

Beim Ösophaguskarzinom gibt es unerfreulicher weise keine Frühsymptome. Die meisten Patienten berichten über Schluckstörungen, also Dysphagie. Diese tritt meistens erst auf, wenn ca. 2/3 des Lumens der Speiseröhre verlegt sind. Somit ist die Dysphagie ein Spätsymptom des Ösophaguskarzinoms.

Da es meist das einzige Zeichen ist, spricht man auch vom Leitsymptom Dysphagie. Natürlich ist das ein unspezifisches Zeichen und die Liste der möglichen Differentialdiagnosen entsprechend lang. Dennoch muss eine Dysphagie immer im Hinblick auf ein möglicherweise vorliegendes Malignom abgeklärt werden.

Differentialdiagnosen Dysphagie

 

  • Achalasie
  • Zenker-Divertikel
  • Peptische Stenose
  • GERD
Refluxösophagitis

Refluxösophagitis

Refluxösophagitis

Short-Barrett-Ösophagus

Refluxösophagitis

Narrow-Band-Imaging

Plattenepithel-CA

Plattenepithel-CA

Endoskopie-Beispielbilder

mit freundlicher Genehmigung Albertinen-Krankenhaus Hamburg
Andere Symptome können z.B. Gewichtsverlust, Globusgefühl, Regurgitation oder retrosternale Schmerzen sein. Ein tastbarer Tumor oder Lymphknotenbefunde sprechen ebenso wie eine eventuell aufgetretene Heiserkeit für einen fortgeschrittenen Befund.

Vor dem Hintergrund, dass es keine sicheren Frühsymptome gibt und Ösophaguskarzinome auf Grund der stark ausgebildeten lymphatischen Drainage des Ösophagus, die unmittelbar unter der Mukosa beginnt, frühzeitig lymphatisch metastasieren, ist es nachvollziehbar, dass ein hoher Anteil der Patienten bei Erstdiagnose bereits Lymphknotenmetastasen aufweist.

Die unspezifischen Beschwerden der Patienten leiten oft in die falsche Richtung, so dass die Diagnose Ösophaguskarzinom nicht selten ein Zufallsbefund darstellt. Oftmals werden Adenokarzinome auch im Rahmen von Überwachungsprogrammen bei bekanntem Endobrachyösophagus bei regelmäßig wiederholten Biopsien diagnostiziert. Entsprechend der Pathogenese gibt es Hinweise, dass ein solches Surveillance-Programm nicht nur für Patienten mit bekanntem Barrett-Ösophagus sinnvoll ist, sondern auch für Patienten mit langjährig bestehender Achalasie, Verätzungsstrikturen oder Plattenepithel-Karzinomen im HNO-Bereich.

Risikoanalyse

Aufgrund der Ätiologie leiden Patienten mit einem Ösophagus-Karzinom in der Regel an zahlreichen Nebenerkrankungen. Beim Plattenepithel-CA steht dabei in erster Linie der langjährige Nikotin- und Alkoholabusus im Vordergrund. Die Leberfunktion und vor allem der möglicherweise fortgesetzte Alkoholkonsum sind besonders wichtige Faktoren, die das Risiko eines operativen Eingriffs beeinflussen können.

Ein postoperativ auftretendes Alkoholenzugsdelir erhöht die Letalität eines Eingriffs um ca. 50 %!

Auch eine manifeste Leberzirrhose verschlechtert das Outcome der Patienten wesentlich. Sie ist unter Umständen präoperativ schwer zu objektivieren, nötigenfalls sollte die Klassifizierung unter Verwendung aller zur Verfügung stehenden Mitteln erzwungen werden, im Zweifelsfall auch mittels Leberbiopsie. Patienten mit einem Plattenepithel-Ca sind nicht selten unter- bzw. fehlernährt. Diese Malnutrition gilt es im Vorfeld zu erkennen und zu behandeln bzw. bei der Wahl der Therapiestrategie mit zu berücksichtigen. Die obstruktive Lungenerkrankung, die oft mit einem Plattenepithelkarzinom einhergeht, lässt sich leicht mit einer Lungenfunktion objektivieren. Dies sollte unbedingt vor einer möglichen Thorakotomie erfolgen.

Patienten mit einem Adeno-CA sind in der Regel eher übergewichtig und leiden an einer KHK. Hier sind die kardiovaskulären Risikofaktoren vorrangig zu überprüfen.

Auch die Compliance der Patienten geht in die Risikoeinschätzung mit ein. Zur besseren Vergleichbarkeit haben sich verschiedene Scoring-System herausgebildet, um der Therapieentscheidung ein möglichst objektives Fundament zu geben.1

Plattenepithel-CA Adeno-CA
Alkoholabusus KHK
Nikotinabusus Übergewicht
COPD GERD
Leberfunktionsstörung
Malnutrition

Vereinfachtes Risiko-Score-System2

(nach Bartels et al 1998)
 
Parameter Punktwert Score präoperativ Wichtungsfaktor Minimum Score Maximum Score
Allgemeinzustand 1-2-3 4 4 12
Kardiale Funktion 1-2-3 3 3 9
Leberfunktion 1-2-3 2 2 6
Lungenfunktion 1-2-3 2 2 6
Summe 11 33
1= normal 2=leichte Einschränkung 3=schwere Einschränkung

Ab einem Gesamtscore von 21 ist das Risiko deutlich erhöht, die OP-Indikation sollte sehr streng gestellt werden.


Literaturangaben

  1. Bartels H, Stein HJ, Siewert JR. Risk analysis in esophageal surgery. Recent Results Cancer Res. 2000;155:89-96. PMID: 10693241.
  2. Bartels H, Stein HJ, Siewert JR. Preoperative risk analysis and postoperative mortality of oesophagectomy for resectable oesophageal cancer. Br J Surg. 1998 Jun;85(6):840-4. PMID: 9667720.
Gästebuch
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Kerstin
(Donnerstag, Mai 17. 2012 02:33 PM)
Großartig! Eignet sich gerade super zur Vorbereitung aufs Staatsexamen, weil es einem hier gelingt den Überblick zu behalten!
Matthias Janssen
(Sonntag, Mai 6. 2012 02:34 PM)
Hervorragend! Vor Allem zur StEx-Vorbereitung :P
Danke!
Kät
(Sonntag, Mai 6. 2012 10:50 AM)
Vielen Dank für diese tolle Seite!
Dank der übersichtlichen Gliederung und den klar zusammengestellten Fakten konnte ich nochmal die wichtigsten Sachen innerhalb kurzer Zeit wiederholen.Klasse!
S.H.
(Montag, Apr 30. 2012 07:43 AM)
…nur eine Anmerkung zur Ulkus-Seite: “die Hauptproduktion der Säure findet im Antrum statt” ist etwas verwirrend, finden sich die Belegzellen doch in Korpus und Fundus und nur die G-Zellen im Antrum….
S.H.
(Montag, Apr 30. 2012 07:40 AM)
Lieber Herr Wierlemann,
die Seite ist genial!! Vielen herzlichen Dank, besonders der Abschnitt zum Rektum-CA ist eine reiche Quelle an Informationen!!!

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